Ein fundierter Businessplan ist für jede Brauerei in Deutschland im Jahr 2026-2027 unverzichtbar, um sich erfolgreich am Markt zu positionieren und nachhaltiges Wachstum zu sichern. Gerade für KMU und Gründer bildet der Businessplan die Grundlage für eine strukturierte Unternehmensplanung – von der Marktanalyse über die Finanzierung bis hin zum Risikomanagement. Ein klar strukturierter Leitfaden hilft dabei, die wichtigsten Kennzahlen wie Break-even, Cashflow und Gewinn- und Verlustrechnung realistisch zu planen und Investoren zu überzeugen. Der aktualisierte Leitfaden für den deutschen Markt zeigt praxisnah, wie Sie mit einem durchdachten Businessplan die Weichen für eine erfolgreiche Brauerei stellen. Erfahren Sie, welche Abschnitte – von der Marktanalyse bis zu den wichtigsten KPIs – für Ihren Erfolg entscheidend sind und wie Sie typische Herausforderungen meistern.

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Executive summary im businessplan einer brauerei: aufbau, ziele und kennzahlen für 2026

Die rolle der executive summary im brauerei-businessplan

Die Executive Summary ist das Herzstück jedes Businessplans für eine Brauerei. Sie bietet einen kompakten Überblick über das gesamte Vorhaben und ist entscheidend, um potenzielle Investoren, Banken oder Geschäftspartner zu überzeugen. In der Zusammenfassung werden die wichtigsten Aspekte des Geschäftsmodells, die strategischen Ziele sowie zentrale Finanzkennzahlen und Erfolgsfaktoren dargestellt. Für eine Brauerei im Jahr 2026 ist es essenziell, die Besonderheiten des Marktes, die geplante Positionierung und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen klar zu kommunizieren.

Smart-ziele für eine brauerei: konkrete und messbare vorgaben

Ein überzeugender Businessplan für eine Brauerei enthält 3–5 SMART-Ziele, die spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und terminiert sind. Beispiele für solche Ziele im Jahr 2026 könnten sein:

  • Ausstoß steigern: Bis Ende 2026 soll der jährliche Ausstoß auf 8.000 Hektoliter erhöht werden.
  • Marktanteil ausbauen: Innerhalb von zwei Jahren soll ein regionaler Marktanteil von mindestens 5 % im Segment der handwerklich gebrauten Biere erreicht werden.
  • Umsatzwachstum: Der Umsatz soll im Geschäftsjahr 2026 mindestens 1,2 Millionen Euro betragen.
  • Finanzielle Stabilität: Der Debt Service Coverage Ratio (DSCR) soll dauerhaft über 1,5 liegen, um die Kreditwürdigkeit zu sichern.

Diese Ziele sind nicht nur ambitioniert, sondern auch klar überprüfbar und bieten eine solide Grundlage für die Steuerung des Unternehmens.

Das geschäftsmodell einer modernen brauerei

Das Geschäftsmodell einer Brauerei basiert auf der Herstellung und dem Vertrieb von Bier, wobei die Wertschöpfungskette von der Rohstoffbeschaffung bis zum Verkauf an Endkunden oder Handelspartner reicht. Im Fokus steht die Produktion von handwerklich gebrauten Bieren, die sich durch Qualität und Regionalität auszeichnen. Die Preisgestaltung orientiert sich an den Produktionskosten, dem Wettbewerb und der Zahlungsbereitschaft der Zielgruppe. Ein wichtiger Bestandteil des Modells ist die Flexibilität bei der Entwicklung neuer Biersorten, um auf Markttrends reagieren zu können.

Zur Umsetzung des Geschäftsmodells werden Test- und Verbesserungszyklen eingeplant, etwa durch die Einführung saisonaler Biere und die Auswertung von Kundenfeedback. So kann die Brauerei ihr Angebot kontinuierlich optimieren und sich im Wettbewerb differenzieren.

Relevante kpis für den erfolg einer brauerei

Für die Steuerung und Bewertung des Unternehmenserfolgs sind Key Performance Indicators (KPIs) unerlässlich. Zu den wichtigsten Kennzahlen im Businessplan einer Brauerei zählen:

  • Ausstoß (Hektoliter): Gibt die produzierte Biermenge an und ist ein zentraler Indikator für das Wachstum.
  • Umsatz: Spiegelt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wider.
  • Marktanteil: Zeigt die Positionierung im relevanten Marktsegment.
  • DSCR (Debt Service Coverage Ratio): Misst die Fähigkeit, laufende Kreditverpflichtungen zu bedienen.

Durch die regelmäßige Überwachung dieser Kennzahlen kann die Brauerei frühzeitig auf Abweichungen reagieren und ihre Strategie gezielt anpassen.

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Marktforschung und wettbewerbsanalyse für den businessplan einer brauerei

Eine fundierte Marktforschung bildet das Rückgrat jedes erfolgreichen Businessplans für eine Brauerei. Wer 2026 oder 2027 eine neue Brauerei gründen oder eine bestehende ausbauen möchte, muss den Markt, die Wettbewerber und die Zielgruppen genau kennen. Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte einer Marktforschung und Wettbewerbsanalyse für eine Brauerei erläutert.

Marktsegmentierung und zielgruppenanalyse

Die Marktsegmentierung ist ein zentraler Bestandteil der Planung. Der deutsche Biermarkt ist vielfältig: Es gibt klassische Großbrauereien, mittelständische Privatbrauereien und eine wachsende Zahl an Craft-Brauereien. Für einen Businessplan ist es entscheidend, die eigene Zielgruppe klar zu definieren. Mögliche Segmente sind:

  • Regionale Konsumenten, die Wert auf lokale Produkte legen
  • Junge, urbane Zielgruppen, die experimentierfreudig sind und Craft-Biere bevorzugen
  • Preisbewusste Kunden, die vor allem günstige Biere (z.B. Handelsmarken) kaufen

Die Auswahl des Zielsegments beeinflusst die gesamte Ausrichtung der Brauerei – von der Produktentwicklung bis zur Preisgestaltung und zum Marketing.

Aktuelle trends und nachfrageschätzung

Der Biermarkt in Deutschland ist im Wandel. Während der Pro-Kopf-Konsum traditioneller Biere leicht rückläufig ist, wächst das Interesse an Craft-Bieren und spezialisierten Sorten. Auch Bio-Biere und regionale Marken gewinnen an Bedeutung. Für die Nachfrageschätzung im Businessplan empfiehlt sich eine Analyse folgender Faktoren:

  • Entwicklung des Gesamtbiermarktes (z.B. Absatzmengen, Umsatztrends)
  • Wachstumspotenzial von Nischenprodukten wie Craft- oder Bio-Bier
  • Veränderungen im Konsumentenverhalten (z.B. steigende Nachfrage nach regionalen Produkten)

Eine realistische Absatzprognose sollte auf aktuellen Marktdaten und eigenen Testverkäufen basieren. Test- und Verbesserungszyklen helfen, das Angebot an die tatsächliche Nachfrage anzupassen.

Wettbewerbsumfeld und markteintrittsbarrieren

Der Wettbewerb auf dem deutschen Biermarkt ist intensiv. Es gibt zahlreiche etablierte Privatbrauereien, die oft eine starke regionale Bindung und Markenbekanntheit besitzen. Auch Handelsmarken, wie sie beispielsweise bei Discountern angeboten werden, spielen eine große Rolle. Für eine neue Brauerei ist es wichtig, die Hauptwettbewerber im eigenen Segment zu identifizieren und deren Stärken und Schwächen zu analysieren.

Ein gut vorbereiteter Businessplan für Brauerei unterstützt nicht nur Finanzierungsanträge, sondern dient auch als praktischer Fahrplan für die tägliche Entscheidungsfindung.

Zu den wichtigsten Markteintrittsbarrieren zählen:

  • Hohe Investitionskosten für Anlagen und Vertrieb
  • Starke Markenbindung der Konsumenten an etablierte Brauereien
  • Regulatorische Anforderungen, insbesondere beim Lebensmittelrecht

Ein klarer Alleinstellungsfaktor (USP) und eine differenzierte Positionierung sind entscheidend, um sich im Markt zu behaupten.

Hauptrisiken und chancen für den businessplan brauerei

Zu den zentralen Risiken zählen eine falsche Nachfrageschätzung, unerwartete Preissteigerungen bei Rohstoffen und eine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Vertriebskanälen. Auch der intensive Wettbewerb und mögliche Änderungen im Konsumverhalten stellen Herausforderungen dar.

Chancen ergeben sich durch die Fokussierung auf Nischenmärkte, innovative Produkte und die Nutzung regionaler Identität. Ein Businessplan sollte diese Risiken und Chancen realistisch bewerten und entsprechende Maßnahmen zur Risikominimierung und Erfolgssicherung vorsehen.

Eine sorgfältige Marktforschung und Wettbewerbsanalyse sind somit unverzichtbar, um die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit einer Brauerei im Businessplan überzeugend darzustellen.

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Produkt- und dienstleistungsangebot einer brauerei im businessplan: vielfalt, preisgestaltung und vertrieb

Sortiment und angebot: die basis des brauerei-businessplans

Das Produktangebot einer Brauerei bildet das Herzstück des Businessplans. Typischerweise umfasst das Sortiment verschiedene Biersorten, die sich in Geschmack, Alkoholgehalt und Zielgruppe unterscheiden. Neben klassischen Sorten wie Pils, Weizen oder Export setzen viele Brauereien auf saisonale Spezialitäten oder limitierte Editionen, um sich am Markt zu differenzieren. Ergänzend können alkoholfreie Varianten oder Mischgetränke wie Radler das Angebot abrunden. Einige Brauereien bieten zudem Brauereiführungen oder Verkostungen als zusätzliche Dienstleistungen an, um die Kundenbindung zu stärken und neue Zielgruppen zu erschließen.

Preisgestaltung: strategien für verschiedene vertriebskanäle

Die Preisgestaltung ist ein zentrales Element im Businessplan einer Brauerei. Sie orientiert sich an Faktoren wie Produktionskosten, Marktumfeld und Positionierung. Im Gastronomiebereich werden Biere häufig zu höheren Preisen angeboten, da hier Service und Ambiente eine Rolle spielen. Im Einzelhandel hingegen ist der Wettbewerb intensiver, was zu niedrigeren Margen führt. Für den Online-Vertrieb können spezielle Paketpreise oder Versandrabatte kalkuliert werden, um den Absatz zu fördern. Eine klare Preisdifferenzierung nach Vertriebskanal ermöglicht es, verschiedene Kundensegmente gezielt anzusprechen und die Wertschöpfung zu optimieren.

Vertriebskanäle: gastronomie, handel und online als wachstumstreiber

Ein erfolgreicher Businessplan für eine Brauerei berücksichtigt mehrere Vertriebskanäle. Der klassische Weg führt über die Gastronomie, wo Biere direkt an Endkunden ausgeschenkt werden. Hier sind langfristige Partnerschaften mit Restaurants, Bars und Kneipen entscheidend. Im Lebensmitteleinzelhandel (z. B. Supermärkte, Getränkemärkte) erreicht die Brauerei eine breite Käuferschicht. Der Online-Vertrieb gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere für Spezialitäten und Geschenkpakete. Hier können Kunden bequem von zu Hause aus bestellen, was neue Umsatzpotenziale erschließt. Die Kombination dieser Kanäle erhöht die Marktdurchdringung und sorgt für eine stabile Absatzbasis.

Customer journey und möglichkeiten für upselling und cross-selling

Die Customer Journey beginnt häufig mit einer ersten Verkostung – sei es im Restaurant, auf einer Veranstaltung oder durch eine Probierbox aus dem Handel. Begeisterte Kunden können durch gezielte Upselling-Strategien wie größere Gebinde, exklusive Editionen oder Merchandise-Produkte zu höheren Umsätzen geführt werden. Cross-Selling bietet sich beispielsweise durch die Kombination von Bier mit passenden Snacks, Gläsern oder Gutscheinen an. Auch Brauereiführungen und Events schaffen zusätzliche Berührungspunkte und fördern die Kundenbindung. Ein strukturierter Ansatz zur Begleitung der Kunden entlang ihrer Reise – von der ersten Begegnung bis zur Wiederbestellung – ist ein wichtiger Bestandteil eines nachhaltigen Brauerei-Businessplans.

  • Vielfältiges Sortiment als Differenzierungsmerkmal
  • Preisstrategien je nach Vertriebskanal
  • Multikanalvertrieb für maximale Reichweite
  • Gezielte Upselling- und Cross-Selling-Maßnahmen zur Steigerung des Umsatzes
  • Kundenbindung durch Erlebnisse und Zusatzangebote
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Betriebs- und aktionsplan für den erfolgreichen start einer brauerei

Ein Businessplan Brauerei muss einen detaillierten Betriebs- und Aktionsplan enthalten, um die Gründung und das Wachstum des Unternehmens systematisch zu steuern. In diesem Kapitel werden die wichtigsten Aspekte wie Produktionsprozesse, Pre-Launch-Checkliste, Meilensteine, Personalbedarf, Lieferantenmanagement, deutsche Genehmigungen und Risikomanagement erläutert. Diese Bereiche sind entscheidend, um die betrieblichen Abläufe effizient zu gestalten und die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.

Produktionsprozesse und pre-launch-checkliste

Die Planung der Produktionsprozesse ist das Herzstück jeder Brauerei. Hierzu gehören die Auswahl der Rohstoffe, die Festlegung der Brauverfahren und die Organisation der Abfüllung. Ein strukturierter Ablauf sorgt für gleichbleibende Qualität und Effizienz. Vor dem offiziellen Marktstart empfiehlt sich eine Pre-Launch-Checkliste, die folgende Punkte umfasst:

  • Testläufe der Produktion zur Sicherstellung der Produktqualität
  • Überprüfung der technischen Anlagen und Hygienevorschriften
  • Abstimmung mit Lieferanten für Rohstoffe und Verpackung
  • Erstellung von Marketingmaterialien und Vorbereitung der Markteinführung
  • Durchführung von Produkttests mit ausgewählten Zielgruppen

Diese Maßnahmen helfen, Fehlerquellen frühzeitig zu erkennen und die Markteinführung optimal vorzubereiten.

90-tage-meilensteine und quartalsziele

Im Businessplan Brauerei sollten klare Meilensteine für die ersten 90 Tage nach dem Start definiert werden. Dazu zählen beispielsweise:

  • Erreichen der geplanten Produktionskapazität
  • Aufbau eines Vertriebspartner-Netzwerks
  • Erste Umsatzziele und Kundenakquise
  • Feedbackschleifen zur Produktoptimierung

Für die folgenden Quartale sollten konkrete Ziele wie die Erweiterung des Sortiments, die Steigerung der Produktionsmenge oder die Erschließung neuer Absatzmärkte festgelegt werden. Regelmäßige Test- und Verbesserungszyklen helfen, die Prozesse kontinuierlich zu optimieren und auf Marktveränderungen zu reagieren.

Personalbedarf, lieferantenmanagement und genehmigungen

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Planung des Personalbedarfs. Für den Betrieb einer Brauerei werden Braumeister, Produktionsmitarbeiter, Logistiker und Vertriebspersonal benötigt. Die Anzahl und Qualifikation des Personals hängen von der geplanten Produktionsmenge und dem Geschäftsmodell ab.

Von der Marktforschung bis zu den Finanzprognosen hilft Ihnen ein maßgeschneiderter Businessplan für Brauerei, Ihre Geschäftsidee in ein bankfähiges Konzept umzuwandeln.

Das Lieferantenmanagement umfasst die Auswahl und Betreuung von Partnern für Rohstoffe wie Malz, Hopfen und Hefe. Langfristige Verträge mit zuverlässigen Lieferanten sichern die Qualität und Verfügbarkeit der Zutaten.

In Deutschland sind zahlreiche Genehmigungen und Vorschriften zu beachten. Dazu zählen unter anderem:

  • Gewerbeanmeldung und Eintragung ins Handelsregister
  • Lebensmittelrechtliche Zulassungen
  • Hygiene- und Sicherheitsvorschriften
  • Steuerliche Registrierung, insbesondere für die Biersteuer

Die Einhaltung dieser Vorgaben ist Voraussetzung für einen reibungslosen und legalen Betrieb der Brauerei.

Risikomanagement und kontinuierliche verbesserung

Ein professionelles Risikomanagement ist unerlässlich, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und abzumildern. Dazu gehören Risiken wie Lieferengpässe, Produktionsausfälle oder Änderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen. Der Businessplan Brauerei sollte Strategien zur Risikominimierung enthalten, beispielsweise durch den Aufbau von Sicherheitsbeständen, die Diversifikation der Lieferanten oder regelmäßige Schulungen des Personals.

Abschließend ist es wichtig, alle betrieblichen Abläufe regelmäßig zu überprüfen und anzupassen. Test- und Verbesserungszyklen ermöglichen es, Schwachstellen zu identifizieren und die Wettbewerbsfähigkeit der Brauerei langfristig zu sichern.

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Finanzprognosen im businessplan einer brauerei: planungssicherheit und investorenvertrauen

Ein Businessplan für eine Brauerei muss fundierte und nachvollziehbare Finanzprognosen enthalten. Diese Prognosen sind entscheidend, um die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Vorhabens zu belegen und potenziellen Investoren oder Kreditgebern Vertrauen zu vermitteln. Im Folgenden werden die wichtigsten Bestandteile einer Finanzplanung für Brauereien erläutert – von der Budgetplanung über die Gewinn- und Verlustrechnung bis hin zu spezifischen Kennzahlen wie Break-even-Analyse und DSCR.

3- bis 5-jahres-budget: realistische planung der unternehmensentwicklung

Ein zentrales Element im Businessplan einer Brauerei ist das 3- bis 5-Jahres-Budget. Hier werden alle erwarteten Einnahmen und Ausgaben für die kommenden Jahre detailliert aufgelistet. Die Planung sollte konservativ und nachvollziehbar sein, um Risiken zu minimieren. Typische Kostenpositionen sind Rohstoffe wie Malz und Hopfen, Personal, Energie, Logistik sowie Marketing und Vertrieb. Auf der Einnahmenseite werden die geplanten Umsätze aus dem Verkauf verschiedener Biersorten kalkuliert. Die Budgetierung bildet die Grundlage für alle weiteren Finanzprognosen und ist essenziell für die Liquiditätsplanung.

Gewinn- und verlustrechnung, bilanz und cashflow: transparenz für stakeholder

Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zeigt, ob die Brauerei in den geplanten Jahren einen Überschuss oder Verlust erwirtschaftet. Sie berücksichtigt alle betrieblichen Erträge und Aufwendungen und gibt einen Überblick über die Rentabilität des Unternehmens. Die Bilanz stellt die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten gegenüber und gibt Auskunft über die finanzielle Stabilität der Brauerei. Der Cashflow ist besonders wichtig, da er die Zahlungsfähigkeit des Betriebs widerspiegelt. Ein positiver Cashflow ist Voraussetzung für das Bestehen am Markt und die Bedienung von Krediten.

  • GuV: Zeigt Ertragskraft und Kostenstruktur
  • Bilanz: Stellt Vermögen und Schulden dar
  • Cashflow: Überwacht die Zahlungsströme

Break-even-analyse und dscr: kennzahlen für die finanzierungsentscheidung

Die Break-even-Analyse ist ein zentrales Instrument, um zu bestimmen, ab welcher Absatzmenge die Brauerei ihre Kosten deckt und in die Gewinnzone kommt. Für Brauereien ist diese Kennzahl besonders wichtig, da die Fixkosten (z.B. für Anlagen und Personal) hoch sind. Die Analyse hilft, realistische Absatzziele zu setzen und die Preisgestaltung zu überprüfen.

Der Debt Service Coverage Ratio (DSCR) misst die Fähigkeit der Brauerei, ihre laufenden Kreditverpflichtungen aus dem operativen Cashflow zu bedienen. Ein DSCR von über 1,2 wird von Banken häufig als Mindestwert gefordert. Diese Kennzahl ist für die Kreditvergabe und das Vertrauen von Investoren entscheidend.

Relevante eba-leitlinien und test-/verbesserungszyklen

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) gibt Leitlinien vor, die auch für die Finanzierung von Brauereien relevant sind. Dazu zählen Anforderungen an die Transparenz der Finanzdaten und die Nachvollziehbarkeit der Prognosen. Im Rahmen des Businessplans sollten regelmäßige Test- und Verbesserungszyklen eingeplant werden, um die Planzahlen mit den realen Ergebnissen abzugleichen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Dies erhöht die Planungssicherheit und zeigt Investoren, dass das Management auf Veränderungen flexibel reagieren kann.

Insgesamt ist eine detaillierte und realistische Finanzprognose das Rückgrat jedes Businessplans für eine Brauerei. Sie schafft Vertrauen, ermöglicht eine fundierte Steuerung des Unternehmens und ist die Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.

Die Businessplan-Software Brauerei 2026 KI, bevorzugt von Banken, gemäß EBA-Leitlinien zur Kreditvergabe und -überwachung (EBA/GL/2020/06), mit DSCR, Szenarien und zukunftsorientiertem Ansatz.

Häufig gestellte Fragen zum Brauerei

Wie viel Startkapital wird für eine Brauerei im Businessplan typischerweise benötigt?

Die Höhe des erforderlichen Startkapitals für eine Brauerei hängt stark von der geplanten Betriebsgröße und dem gewählten Geschäftsmodell ab. Im Businessplan sollten alle Investitionen und laufenden Kosten realistisch kalkuliert werden, um eine solide Finanzierungsbasis zu schaffen.

Welche Bankkennzahlen sind für den Businessplan einer Brauerei besonders wichtig?

Für die Finanzierung einer Brauerei achten Banken besonders auf Kennzahlen wie den Debt Service Coverage Ratio (DSCR) und die Gewinnmargen. Diese Kennzahlen zeigen, ob das Unternehmen in der Lage ist, seine Verbindlichkeiten zu bedienen und nachhaltig profitabel zu wirtschaften.

Wie kann man Preise und Nachfrage im Businessplan für eine Brauerei realistisch schätzen?

Im Businessplan einer Brauerei sollten Preise und Nachfrage auf Basis von Marktanalysen und Vergleichsdaten aus der Branche geschätzt werden. Eine realistische Einschätzung hilft, Umsatzziele und Produktionsmengen plausibel zu planen.

Welcher Planungshorizont ist für einen Businessplan einer Brauerei optimal – 3 oder 5 Jahre?

Ein Planungshorizont von 3 bis 5 Jahren ist im Businessplan für eine Brauerei üblich. Damit lassen sich sowohl kurzfristige als auch mittelfristige Entwicklungen und Investitionen abbilden.

Welche typischen Fehler sollten beim Businessplan für eine Brauerei vermieden werden?

Zu den häufigsten Fehlern zählen zu optimistische Umsatzprognosen, unterschätzte Kosten und fehlende Marktanalysen. Ein sorgfältig ausgearbeiteter Businessplan sollte diese Punkte vermeiden, um die Erfolgschancen zu erhöhen.

Welche Controlling-Maßnahmen sind im ersten Jahr nach Gründung einer Brauerei besonders wichtig?

Im ersten Jahr ist es entscheidend, die Liquidität regelmäßig zu überwachen und Soll-Ist-Vergleiche für Umsatz und Kosten durchzuführen. So können Abweichungen frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

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Artikel geschrieben am 05/03/2026

Autor Bsness.de

Stefano Ventura — Gründer von Bsness, einem Softwareunternehmen, das in Deutschland, Frankreich, Spanien, England und Italien tätig ist. Er hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften und ist qualifizierter Wirtschaftsprüfer. Nach einer erfolgreichen Karriere mit Spezialisierung auf Budgets und Businesspläne widmet er sich nun vollständig der Entwicklung von Bsness.